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Verhaltenstherapie

 

Die Verhaltenstherapie ist eine weltweit anerkannte Psychotherapiemethode mit mehr als 50 verhaltenstherapeutischen Herangehensweisen, welche wissenschaftlich auf ihre Wirksamkeit überprüft wurden. Verhaltenstherapie wird heute bei unterschiedlichen Störungsbildern erfolgreich eingesetzt.

Während des Therapieverlaufs haben Sie die Möglichkeit, einen für Sie maßgeschneiderten „Werkzeugkoffer“ mit Techniken und individuellen Ressourcen für sich zu erarbeiten. Belastende Gefühle, irrationale Annahmen oder dysfunktionale Muster können zu unerträglichem Leid führen und besonders für die Befriedigung von Grundbedürfnissen (wie Bindungsbedürfnis, Kontrollbedürfnis, Bedürfnis nach Autonomie und Identität) hinderlich sein. In der Therapie sollen Sie lernen, mit Hindernissen erfolgreich umzugehen, entsprechende Kompetenzen zu erwerben und je nach Bedarf, alte Verhaltensmuster zu verwerfen und neue aufzubauen.

 

Einige Behandlungsmethoden der Verhaltenstherapie:

  • Kognitive Methoden nach A. T. Beck: Veränderung von sog. Denkfehlern durch Bewusstmachung des Gedankenprozesses und deren Überprüfung auf Angemessenheit; Modifizierung von Gedanken.
  • Schematherapie nach J. Young: Ein Schema hat den Charakter einer Weltanschauung. Wurden in der Kindheit Grundbedürfnisse missachtet, entstehen sog. maladaptive Schemata. Ziel ist es, diese zunächst zu identifizieren und schließlich neue erwünschte Verhaltensmuster aufzubauen.
  • Selbstmanagement-Therapie nach F. Kanfer: Die Eigenaktivität des Patienten steht im Vordergrund. Ziel ist es, die eigenen Bewältigungskompetenzen durch aktivieren von persönlichen Ressourcen zu stärken.
  • Konfrontationsverfahren wie Expositionen: z.B. Begleite ich Sie in für Sie herausfordernden Situationen wie z.B. U-Bahn fahren, Besteigen eines Aussichtsturms bei Höhenangst.
  • Systematische Desensibilisierung: z.B. bei Ängsten; ein Mehr-Phasen-Prozess zur schrittweisen Annäherung einer angstauslösenden Situation.
  • Imaginationen: um z.B. Zugang zu vergangenen Situationen zu erlangen.
  • Therapeutische Rollenspiele: diese dienen z.B. der Verbesserung zwischenmenschlicher Fähigkeiten oder dazu, eine als schwierig empfundene Situation durchzuspielen; Kommunikationstraining.
  • Soziales Kompetenztraining: z.B. bei Vermeidungsverhalten, zur Verbesserung zwischenmenschlicher Beziehungen, Kompromissfindung zwischen sozialer Anpassung und individuellen Bedürfnissen.
  • Entspannungsverfahren: z.B. Autogenes Training, Progressive Muskel-Entspannung nach E. Jacobsen.
  • Euthyme Verfahren/Genusstraining: sich achtsam mit den eigenen Bedürfnissen auseinanderzusetzen.
  • Dialektisch-behaviorale Therapie: dient der Behandlung von Borderline-Persönlichkeitsstörungen; scheinbare Gegensätze in der Welt des Patienten sollen aufgelöst und schrittweise integriert werden; Regulation von Spannungszuständen und emotionalen Krisen.

Wer bietet dieses Angebot in der Praxis Strudlhof an?
Simone Lubowitzki B.A M.A.