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Was ist Existenzanalyse?

 

Existenzanalyse versteht sich als die sogenannte dritte Wiener Schule der Psychotherapie, begründet vom Arzt und Psychiater Viktor Frankl und weiterentwickelt von Alfried Längle. Das Ziel der existenzanalytischen Psychotherapie ist es „der Person zu einem (geistig und emotional) freien Erleben, zu authentischer Stellungnahme und zu eigenverantwortlichem Umgang mit ihrem Leben und ihrer Welt zu verhelfen“ (Längle, 2013).

Grundbedingungen an denen gearbeitet wird sind:
Ich kann leben – Ich habe das Gefühl von Sicherheit, Halt, Raum und Schutz.
Ich mag leben – Ich habe Zugang zu meinen Emotionen, lasse Nähe zu und nehme mir Zeit.
Ich darf ich selbst sein – Ich lebe so, wie ich es möchte, frei und authentisch.
Ich weiß, wofür ich lebe – Ich will sinnvoll und erfüllend leben.

Ausgangspunkt der existenzanalytischer Arbeit ist stets die Aktualität die gerade ansteht mit dem Ansatzpunkt bzw. der Drehscheibe des Erlebens und Verstehens. Der psychotherapeutische Prozess führt über phänomenologische Analysen zur Emotionalität, als Zentrum des Erlebens, um daraus Einstellungen und Haltungen entsprechend (neu) zu begründen.
Der Plan der existenzanalytischen Psychotherapie ist es den Menschen aus den psychischen Fixierungen, Blockierungen, Verzerrungen und Traumatisierungen zu lösen, die das Erleben und verhalten störend beeinflussen, den Menschen zu einem Leben in Freiheit und Verantwortung zu verhelfen und das „JA“ zum Leben zu finden.

 

Wer bietet dieses Angebot in der Praxis Strudlhof an?
Mag.Margareta Kalemba-Holzgethan